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Ralf

Krüppelwalmdach wird von PVsol in Teilflächen zerlegt

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Hallo, 

ich habe ein Haus mit Krüppelwalmdach in 3D geplant. Dabei wird das Dach in zwei Dachgeschosse zerlegt, so daß eine untere rechteckige Dachfläche und anschließend darüber eine Trapezfläche angelegt wird. Tatsächlich aber handelt es sich um eine durchgehende Fläche mit einem einheitlichen Neigungswinkel. Die soll natürlich zusammenhängend belegt werden, was mir aber bei der genannten Aufteilung nicht gelingt. image.thumb.png.fda6d5ebc18a5a7e08c0c06aef8bf5b5.png

Welche Lösung gibt es hier?

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Hallo Ralf,

Krüppelwalm-Dächer werden bei uns immer in zwei Segmente unterteilt, da die entstehenden Dachflächen nicht zwangsweise den gleichen Neigungswinkel haben. Hier z.B.:

image.png

Man kann aber natürlich trotzdem beide Teil-Dachflächen belegen und dann gemeinsam elektrisch verschalten, indem man im Reiter "Modulverschaltung" auf "Alle unverschalteten Modulflächen verschalten" klickt. Dann mit gehaltener Strg-Taste beide Modulflächen selektieren, auf "Modulflächen gemeinsam verschalten" und dann wie gewohnt verschalten:

image.png

 

Ich hoffe, das hilft weiter. Beste Grüße,

Martin

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Hi Martin,

 

ich glaube was Ralf eher meinte: ist es möglich über die Trennung der beiden Flächen hinaus zu belegen? Also Module genau auf der Grenze der beiden Dachflächen mit den verschiedenen Dachneigungen zu legen? 

 

Das ist bei einer kleinen Änderung der Dachneigung ja möglich, wir hatten aber auch noch nicht raus gefunden, wie man das entpreschend in PVSol umsetzten kann.

 

LG

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Danke, GeromeK.

tatsächlich ist dort gar keine Differenz in der Dachneigung vorhanden, die Sparren laufen von der Traufe bis zum First gerade durch. Es ist also eher ein Satteldach mit "abgeschnittenen Giebelspitzen". @developer_mh, könnte es sein, dass genau dieses Hausmodell in den Vorlagen fehlt?

Die Flächen getrennt belegen geht nur im Ausnahmefall, wenn deren Maße genau so passen, daß das ein geschlossenes Bild ergibt. Bei kleineren Dächern wie in meinem konkreten Projekt läßt sich aber die Trapezfläche gar nicht belegen, weil sie für sich allein zu klein ist. Sie fehlt aber andererseits, wenn ich nur die Rechteckfläche belege, paßt nur eine Reihe Module drauf.

Die Alternative, ein Satteldach mit entsprechenden Sperrflächen zu simulieren, mag für die Planung ein Kompromiß sein, nicht aber für die Präsentation beim Kunden.

Bei der Planung in 2D kann man die Dachfläche zwar einfacher erzeugen, aber z.B. keine Verschattung simulieren.

15 stehend.JPG

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Hallo Ralf, hallo GeromeK,

ja, das stimmt natürlich, über die Grenze hinweg lassen sich dann keine Module legen. Ein entsprechendes Dach fehlt in den Vorlagen, auch das ist richtig. Die Alternative wäre, wie bereits erwähnt, ein Satteldach mit den Sperrflächen zu versehen. Zur Präsentation beim Kunden könnte man, wenn die Sperrflächen optisch nicht gefallen, z.B. auf Photo Plan zurückgreifen.

Die Variante mit dem 2D-Dach scheint mir in diesem Fall keine geeignete Alternative zu sein, da hier gegenüber der Variante mit dem Satteldach und den Sperrflächen ja nichts gewonnen ist.

Beste Grüße,

Martin

 

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Danke, ja, schade. So eine Vorlage dürfte doch nicht allzu schwer zu erstellen sein? Vielleicht bringt's der Weihnachtsmann? 😉

Die Variante mit 2D zur Ertragssimulation ist jedenfalls schneller, weil das Erstellen von 3-D- Gebäuden doch recht mühsam ist, bis alle Maße stimmen. Besser wäre hier eine Maske, wo man die jeweils bekannten Maße eingeben kann, ohne trigonometrische Hilfsrechnungen durchführen zu müssen (oft wird die Dachschräge von Traufe zu First direkt ausgemessen oder an den Dachsteinen ausgezählt).  Aber das ist ein anderes Thema.

Schöner ist 2D nicht, das stimmt. Beobachtung nebenher: Bei völlig gleichen Bedingungen, bis hin zur 70% Abregelung, ist der Ertrag auf dem 3D-(Sattel-)Dach um 22 kWh/a höher als auf dem 2D-Dach.  Standort, Ausrichtung, Neigung, Hardware, Verschaltung - alles gleich. Keine Verschattung. Seltsam. 

 

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