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[Tutorial] PV*SOL Premium - Die Neuen 3D-Features 2017 - Polygone Rechtwinklig - Kantenauswahl ..

Question

 

PV*SOL premium - Die neuen 3D-Features 2017

 

1. Besseres Zoomen und Handling

2. Polygone rechtwinklig machen

3. Extrudieren zur längsten Kante

    & Kantenauswahl für die Dachneigung

4. Beliebige Randabstände festlegen

5. Automatische Attika bei komplexen Dachformen

6. Modulreihen verkleinern bzw. vergrößern

7. Modulreihen schneiden

 

 

1. Besseres Zoomen und Handling

 

Steuern Sie ab Version 2017 R6 Kartenausschnitte gezielter an, indem Sie den Mauscursor an einen bestimmten Punkt setzen und dann das Scrollrad drehen.

 

Als Erstes zeichnen wir den Grundriss des Gebäudes nach.

 

Da ab Version 2017 R6 der Kartenausschnitt nun auch mit der rechten Maustaste verschoben werden kann, beschleunigt sich das Nachzeichnen.

 

Bereits beim Einzeichnen der Grundrisskanten werden fortlaufend die Kantenabmessungen angezeigt.

 

 

2. Polygone rechtwinklig machen

 

Um ein gezeichnetes Polygon rechtwinklig zu machen, klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Innere des Polygons und wählen Sie im Kontextmenü "Rechtwinklig machen".

 

Sie sehen, dass das Polygon noch einmal leicht begradigt wurde. Die rechtwinklige Ausrichtung der Kanten erfolgt hierbei zunächst bzgl. der längsten Kante des Polygons.

 

Bei diesem Verfahren werden lediglich die Kanten an den Ecken begradigt, die bereits einen Winkel von annähernd 90° aufweisen!

 

Die Ecken, welche korrigiert wurden, sind fortan "rechtwinklig fixiert" und mit diesem Symbol gekennzeichnet.

 

Ab Version 2017 können nun auch die Kantensegmente eines Polygons separat verschoben werden.

Falls beide Punkte einer Kante rechtwinklig fixiert sind, wird die Kante parallel verschoben.

 

Dabei werden fortlaufend die sich verändernden Maße eingeblendet und aktualisiert.

 

Falls ein Eckpunkt rechtwinklig fixiert ist, kann dieser ebenfalls nur auf der Kante verschoben werden, auf der er liegt.

 

Bisher wurde gezeigt, wie ein ganzes Polygon rechtwinklig gemacht wird. Aber die Eckpunkte können auch einzeln bearbeitet und rechtwinklig gemacht werden.

 

Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf einen Eckpunkt und wählen sie im Kontextmenü "Bearbeiten".

 

Es öffnet sich der "Bearbeiten"-Dialog.

 

Um eine Fixierung zunächst zu lösen, entfernen Sie das Häkchen bei "Ecke rechtwinklig fixieren" und schließen den Dialog.

 

Die Ecke ist nun wieder frei verschiebbar..

 

..und kann separat rechtwinklig gemacht werden. Doppelklick auf die Ecke.

 

Anschließend diesen Button klicken.

 

Die Ecke ist nun wieder rechtwinklig.

 

 

3. Extrudieren zur längsten Kante - Kantenauswahl bei der Dachneigung

 

Erfolgte die Extrusion bei beliebigen Gebäuden vor Version 2017 noch gen Süden, wird das Objekt nun zur längsten Kante ausgerichtet.

 

Wir extrudieren zunächst das vorliegende Polygon.

 

Als nächstes bearbeiten wir das Objekt.

 

Der "Bearbeiten"-Dialog des beliebigen 3D-Objekts hat sich im Vergleich zur Vorgängerversion etwas verändert.

 

Oben links befindet sich ein neues Dropdown-Menü zur Auswahl der Kante, zu welcher das Dach geneigt werden soll.

Voreingestellt ist die längste Kante.

 

Für die Zuordnung der Kanten werden Nummern am 3D-Objekt eingeblendet.

 

Die Orientierung der eingestellten Kante kann hier überprüft werden.

 

Ändern wir zunächst die Neigung zur voreingestellten Kante.

 

Sie sehen, wie sich das "Gefälle" des Daches zur Kante hin ausrichtet.

 

Wir wählen nun eine andere Kante aus.

 

Es ist auch weiterhin möglich, das Dach frei zu orientieren. Sie müssten dazu "Keine Auswahl" im Dropdown-Menü einstellen.

 

Wichtiger Hinweis: Die hier ausgewählte Kante ist nicht nur bei der Dachneigung von Bedeutung. Bei Flachdächern ist das die Bezugskante, zu der später die PV-Module bzw. Modulreihen ausgerichtet werden!

 

Wir wählen im Folgenden Kante 10 aus, da wir die Modulreihen 90° zur Längstkante ausrichten möchten.

 

Wie Sie sehen, sind die Modulreihen Richtung Süd-Osten ausgerichtet, parallel zur Kante 10.

 

Wir entfernen die Reihen wieder und errichten zunächst einige Aufbauten auf dem Gebäude.

 

 

4. Beliebige Randabstände festlegen

 

Seit Version 2017 ist es nun möglich, den Randabstand von jeder Kante gemessen einzugeben. Vorher konnten nur die Randabstände in 4 Hauptrichtungen definiert werden.

 

Wir öffnen den Dialog "Randabstände".

 

Der Dialog verfügt nun zusätzlich über eine Tabelle, in welcher für jede Kante ein separater Randabstand eingegeben werden kann.

 

Die Zuordnung erfolgt auch hier über Ziffern, die über den Kanten eingeblendet sind.

 

Nach wie vor kann ein gemeinsamer Randabstand für alle Kanten definiert werden.

 

.. und es gibt einige voreingestellte Randabstände.

 

Sollen jedoch separate Randabstände definiert werden, dann muss der Haken an dieser Checkbox entfernt werden.

 

.. und Werte in die entsprechende Spalte der Tabelle eingetragen werden.

 

Auch die Sperrabstände der Aufbauten können nun für jede Kante separat eingegeben werden.

 

Dazu legen wir ein Sheddach auf das Dach.

 

Um die Sperrabstände zu ändern, machen Sie einen Rechtsklick auf das Objekt und wählen Sie "Sperrabstände" im Kontextmenü.

 

Gehen Sie nun genauso vor, wie bei den Randabständen.

 

 

5. Automatische Attika auch bei komplexen Dachformen

 

Bisher konnte eine Attika nur bei Dächern geringer Neigung mit der Form eines Rechtecks errichtet werden.

Nun kann auch bei beliebig geformten 3D-Objekten automatisch eine Attika generiert werden.

 

Klicken Sie dazu diesen Button.

 

Für eine Attika müssen lediglich die Breite und die Höhe definiert werden. Die Längen ermitteln sich durch die Anpassung der Attika an die Dachkanten.

 

Eine Attika kann wie die anderen 3D-Objekte bearbeitet werden, wird dabei aber stets ersetzt.

 

Vor dem nächsten Schritt müssen wir zunächst die Aufbauten des Daches erstellen und Sperrbereiche in die unrentablen Bereiche einzeichnen. Ich habe das bereits vorbereitet.

 

Ich habe ein einreihiges Montagesystem für aufgeständerte Module vorbereitet und lasse eine Modulreihenbelegung durchführen.

 

Im nächsten Schritt setzen wir die Modulreihen rechts der Mitte "rechtsbündig".

 

Markieren Sie dazu die betreffenden Modulreihen, machen Sie einen Rechtsklick auf die Markierung und wählen Sie "Rechtsbündig" im Kontextmenü.

 

 

6. Reihen verkleinern bzw. vergrößern

 

Wir wollen als nächstes die stark abgeschatteten Reihen bearbeiten und ermitteln daher erst einmal eine Schattenhäufigkeitsverteilung.

 

Die Reihen, die über 15% abgeschattet sind, betrachten wir als unwirtschaftlich (Achtung: frei gewählt).

Wir verkleinern einige dieser Reihen.

 

Klicken Sie dazu diesen Button.

(Achtung: Die Abschattung wird beim verkleinern bzw. vergrößern von Reihen gelöscht!)

 

Führen Sie die Maus an den linken oder rechten Rand einer Modulreihe

Es erscheint ein Pfeilsymbol als Mauscursor

Ziehen sie die Maus nun mit gedrückter linker Maustaste nach links.

 

Sie können eine Reihe auch wieder vergrößern, indem Sie die Maus in die andere Richtung ziehen.

 

Das funktioniert zu beiden Seiten der Reihe.

 

Solange der Modus zum Verkleinern und Vergrößern von Modulreihen aktiv ist, lassen sich die Reihen auch einfach mit der Maus innerhalb des Rasters verschieben.

Beendet wird dieser Modus mit der rechten Maustaste, mit Escape oder indem der Button deaktiviert wird.

 

 

7. Reihen schneiden (teilen)

 

Klicken Sie zum Teilen von Modulreihen diesen Button.

 

Führen Sie die Maus über die Reihen, die geteilt werden sollen. Es erscheint eine rote Trennlinie.

 

Befinden Sie sich zwischen zwei Modulen, klicken Sie die linke Maustaste, um die Reihe zu teilen.

 

Nun können die geschnittenen Reihen als separate Reihen behandelt werden und bspw. gesondert verschaltet, verkleinert, vergrößert oder gelöscht werden.

 

Ende des Tutorials. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

 

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