Philipp IW Posted Friday at 03:42 PM Report Posted Friday at 03:42 PM Hallo, ich habe bei einem PV-Projekt ein Problem mit der Einspeisevergütung. Im Ergebnis steht unter Simulation eine Netzeinspeisung von 31.200 kWh/Jahr. Multipliziere ich diese mit der spezifischen Einspeisevergütung von 0,0627 €/kWh lande ich bei 1.956,24 €/Jahr. Unter Wirtschaftlichkeit wird die Einspeisevergütung aber nur mit 1.451,771 €/Jahr angegeben. Wie kommt es zu der Abweichung und gibt es einen Grund warum PV-Sol letzteren Wert auf 0,1 ct Genauigkeit ausgibt? Vielen Dank und sonnige Grüße, Philipp Quote
hotline_oh Posted Monday at 09:50 AM Report Posted Monday at 09:50 AM Hallo Philipp, vielen Dank für deine Anfrage. Die Einspeisevergütung in der Tabelle oder Grafik ändert sich in jedem Jahr, auch wenn du keine Degradation eingegeben hast, weil nicht der Betrag der Einspeisevergütung, sondern der Barwert angezeigt wird. Das heißt, die Einspeisevergütung jedes Jahres wird mit dem Kapitalzins (der Umlaufrendite) auf den Anfangszeitpunkt abgezinst. Falls du den Betrag der Einspeisevergütung unverzinst im zeitlichen Verlauf sehen willst, setzt du den Kapitalzins auf Null. Da die spezifische Einspeisevergütung (ct/kWh) auf Zehntel oder Hundertstel Cent genau eingegeben wird, geben wir auch die absolute Einspeisevergütung mit einer dritten Nachkommastelle aus. Quote
Philipp IW Posted Monday at 03:08 PM Author Report Posted Monday at 03:08 PM Hallo, vielen Dank für die schnelle Antwort! OK, allerdings klappt die obige Rechnung auch mit 0% Kapitalzins nicht. Wenn ich Netzeinspeisung mal Spezifische Einspeisevergütung rechne komme ich auf 1.956,24 € statt auf 1.451,77 €. Wie kommt denn der Wert für die spezifische Einspeisevergütung zustande? Quote
hotline_oh Posted yesterday at 07:53 AM Report Posted yesterday at 07:53 AM Hallo Philipp, vielen Dank für deine Nachricht. Bitte sende uns die Projektdatei (*.pvprj) an hotline@valentin-software.com, dann sehen wir uns das mal an. Quote
hotline_oh Posted 23 hours ago Report Posted 23 hours ago Hallo Philipp, vielen Dank für die Zusendung der Projektdatei. In den Simulationsergebnissen wird die theoretisch maximal mögliche Netzeinspeisung angezeigt (31.200 kWh/Jahr) und in der Wirtschaftlichkeit die tatsächliche (23.168 kWh/Jahr), abzüglich Moduldegradation, Standby-Verbrauch des Wechselrichters und Nichteinspeisung (Solarspitzengesetz). In der Wirtschaftlichkeit haben Sie 475 Stunden mit negativem Strompreis berücksichtigt. Die Unterschiede in der Netzeinspeisung sind auf die Stunden mit negativem Strompreis zurückzuführen, in welchen nicht eingespeist werden darf. Quote
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