Hallo,
bei der Simulation einer Ost_WEst Anlage habe ich Ertragsergebnisse von PV Sol berechnet bekommen die sich mir nicht mit meinem physikalischen Verständnis erklären lassen:
Daher frage ich mich ob PV-Sol diesen Zusammenhang generell darstellen kann. Vielleicht habt Ihr hier ähnlich Erfahrungen gemacht und könnt mir etwas dazu sagen:
Die Anlage: Ost-West Ausrichtung. Die Reihen verlaufen von Süd-Nord. 4 Reihen a 46 Module/(je 23 ost/west Ausrichtung) Das Gebäude ist zum Test exakt nach Norden ausgerichtet. Im Süden steht eine Wand welche einen Schatten auf die ersten Module der Reihen wirft. Siehe Screenshot im Post. Der WR hat 3 MPP´s : Mpp1: 4xStrings West, Mpp2: 2xStrings Ost, Mpp3: 2xStrings Ost
Automatische Verschaltung: Wenn die Anlage nun automatisch Verschalten wird, ist jeder String genau der jeweilige Ost bzw. Westteil einer Reihe (Siehe Bild)
Problem: Durch die Verschaltung sind also alle acht Strings von der Verschattung betroffen und der Ertrag wird beeinflusst. Der Strom im String hängt von geringsten Strom im String ab.(Reihenschaltung). In den Mpp`s sind die Strings parallel geschalten, sodass sich die Spannungen addieren?)
Idee: per manueller Verschaltung, ordne ich die Strings so zu, dass jeweils nur ein Ost und ein West String vom Schatten betroffen ist. Folglich müsste doch der Ertrag höher sein, da nur 2 der 8 Strings vom Schatten betroffen sind.
Problem2: Die Ertragssimulation gibt an, dass mit der manuellen Verschaltung sogar noch ein etwas schlechteres Ergebnis bestimmt wird!
Ich kann mir das Ergebnis wie gesagt physikalisch nicht erklären. Habe ich ein falsche Verständnis der MPP´s? Oder beachtet PV_Sol die Ströme der einzelnen Strings nicht.
Ich bin auf eure Antworten und Anregungen gespannt,
Jarn